







Ein brandneues Weinprojekt, das die Schönheit der lokalen Natur widerspiegelt
Das Projekt
LONA ist ein aufregendes neues Weinprojekt aus Bulgarien. Der vollständige Markenname lautet LONA est VIA. Obwohl die meisten verstehen, dass der Name aus dem Lateinischen stammt, wissen nur wenige, was “Lona” wirklich bedeutet.
Es handelt sich um eine Abkürzung für “Local” und “Nature” – die gesamte Marke steht also für: Lona ist die Straße oder, im weiteren Sinne, der Weg.
Dieses Projekt wurde von den beiden jungen Enthusiasten Tsveta und Tanyo ins Leben gerufen, die über umfangreiche Erfahrungen in der Produktion von Rosen- und Lavendelöl verfügen. Ihr Ziel ist es, hochwertige lokale Weine zu erzeugen, die das außergewöhnliche Terroir ihres Heimatortes – das Dorf Sredno Gradishte in der Nähe von Chirpan – widerspiegeln. Ein wahrlich hervorragender Ort für Weinbau!
Die Herausforderung
In meiner Arbeit gab es immer zahlreiche Herausforderungen. LONA war hierbei keine Ausnahme, da ich die Verantwortung trug, eine Familiengeschichte und das besondere Terroir in ein einprägsames und bedeutungsvoll gestaltetes Weinlabel zu verwandeln. Schon bei meinem ersten Treffen mit Tsveta und Tanyo hatte ich das Gefühl, dass mein Entwurf etwas ganz Besonderes und Einzigartiges sein musste – eine echte Reflexion des Charakters dieses neuen Weinprojekts.
Nach unserem ersten Gespräch schickte mir Tanyo viele Fotos, die Ernte-Szenen, Landschaften, Rosen, Lavendel und Weinberge zeigten. Jedes Bild war beeindruckend in seiner Schönheit und Farbvielfalt, doch am meisten beeindruckte mich der Boden in den Weinbergen: Überall lagen kleinere und größere scharfkantige Steine. Später erfuhr ich, dass diese Steine für Sredno Gradishte typisch sind und als natürliche Klimaanlage fungieren, indem sie den Boden aufheizen und die Feuchtigkeit in den unteren Schichten halten.
Diese Steine waren so zahlreich und zufällig verteilt, dass sie wahrscheinlich das Hauptmerkmal der lokalen Natur bildeten. Ich konnte diesen Moment nicht ignorieren und beschloss, sie in mein Design für das Weinlabel einzubeziehen.
Das Design
Steine besitzen stets eine eigene Schönheit, wenn man sie zu schätzen weiß, doch diese hier waren besonders. Sie hatten unterschiedliche rechteckige Formen mit scharfen Kanten. Zuerst wollte ich sie so verwenden, wie sie waren, doch dann erkannte ich: Das sind keine gewöhnlichen Steine, das sind Edelsteine und Nuggets – das wahre Gold dieses Terroirs!
Ich begann, sie eher als Gold und wertvolle Steine zu betrachten, anstatt als einfache Steine. Für jeden Wein in der Reihe wollte ich eine eigene Farbe verwenden und entwickelte sechs verschiedene Kombinationen aus Druckfarben und Heißfolienfarben. So wirkte jeder Wein unterschiedlich und strahlte in seinen eigenen Farben und Reflexionen. Um diese Reflexionen zu verstärken, setzte ich bei jedem heißfoliengeprägten Stein Mikroprägung und eine kräftige Reliefprägung ein; die anderen, die mit Tinte gedruckt waren, erhielten einen erhabenen Lack, sodass der gesamte Streifen schließlich wie ein 3D-Bild wirkte, besonders unter verschiedenen Lichtverhältnissen.
Meine Idee war es, auf diesen Rundumetiketten einen sehr ansprechenden und farbenfrohen Streifen zu schaffen, damit sich jeder daran erinnert. Ich wollte auch betonen, dass diese Steine der wahre Schatz des faszinierenden Terroirs rund um das Dorf Sredno Gradishte sind.
Im oberen Bereich des Etiketts platzierte ich die Überschrift “LONA est VIA”, wobei ich eine elegante Kombination aus maßgeschneiderter serifenloser Typografie und künstlerischen Schreibschriftbuchstaben verwendete, um LONA und VIA zu verbinden. Ich strebte eine markante und lesbare Überschrift an, die zudem nicht zu einfach wirken sollte. Deshalb überdruckte ich sie mit hochaufbauendem transparentem Lack und sorgte so für einen zusätzlichen 3D-Effekt.
Der Druck dieses Designs stellte eine echte Herausforderung für meine Kollegen von der Daga Druckerei dar, doch sie gaben ihr Bestes, um mein digitales Design in ein herausragendes Weinlabel zu verwandeln. Sie unterstützten mich auch bei der Auswahl des richtigen Papiers; wir entschieden uns für das Sorolla-Papier von Arconvert, da es sich unter verschiedensten Bedingungen auf Weinflaschen bewährt hat. Zudem hat es eine sehr glatte Oberfläche – nicht langweilig und nicht aufdringlich – einfach eine exzellente Leinwand für mein Kunstwerk!
Die gewählte Flasche ist ebenfalls von großer Bedeutung – eine klassische Bordelaiserflasche mit eleganter Silhouette, ideal für mein Rundumetikett.
Ich bin nach wie vor begeistert von diesem neuen Weinprojekt. Es hat viel meiner kreativen Energie in Anspruch genommen, aber als ich das Endergebnis sah, fühlte ich mich rundum aufgeladen und erkannte, dass sich all meine Mühe wirklich gelohnt hat.
Projektbeteiligte:
Kunde: LONA est VIA
Weinetikettendesigner: Jordan Jelev
Papier: Arconvert
Druck: Daga Printing House